VAN BEETHOVEN – Die PopOper

Ein Konzept für die Produktion einer PopOper über Ludwig van Beethoven, die im Jubiläumsjahr 2020 fünf Mal in der Rudolf-Oetker-Halle vor erwarteten 6.000 Besuchern aufgeführt wird. Ausführende sind 250 Schüler der Musik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld im Alter zwischen 10 und 80 Jahren, die von Lehrkräften und Musik-, Theater und Technik Profis geleitet und unterstützt werden.

Die Musik- und Kunstschule

Die Musik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld ist mit 6.000 Schülern, 3 Sparten und 130 Mitarbeitern die größte Musik- und Kunstschule Deutschlands. Sie hat unter der Leitung von Johannes Strzyzewski, Direktor der Musik- und Kunstschule, mittlerweile drei PopOpern produziert und im 3 Jahres Turnus jedes Mal ca. 250 Mitwirkenden auf die Bühne der Rudolf-Oetker-Halle gebracht.

Die zurückliegenden Musicals

Strzyzewski hat darüber hinaus weitere Musicals produziert aufgeführt und verlegt. „Canto und das Geheimnis des Tritonus“, z.B. ist im Sikorski Verlag, Hamburg verlegt worden und wurde bereits 180 Mal in Deutschland aufgeführt. Die Bielefelder Produktionen konnten jeweils mehrere tausend Besucher anlocken. So kamen 2011 zu „Tanz um den Hexenkessel“ 4.000 Besucher und bei den beiden letzten Produktionen „Ticket in die Vergangenheit“ in 2014 und „Tilda“ in 2017 waren mit 6.000 Besuchern alle fünf Vorstellungen ausverkauft.

Die Entstehungsphasen

Jede Produktion benötigt drei Jahre, wobei im 2. Jahr Musik und Geschichte geschrieben werden und die Notenarrangements für Orchester erstellt werden. Im dritten Jahr findet zu Anfang des Jahres das Casting statt und danach beginnt einjährige Probenphase. Die mitwirkenden Schüler der Bielefelder Schulen bekommen in der letzten Woche, in der ganztags Generalproben und Vorstellungen in der Oetkerhalle sind, eine Woche schulfrei. Weitere Schüler werden Schulklassenweise mit eingebunden, indem, Johannes Strzyzewski als Komponist und Leiter der Produktion zwei bis drei Wochen vor den Vorstellungen in die Schulen geht, um die Klassen, die die Schulvorstellungen besuchen, in 2 vorbereitende Unterrichtsstunden in das Stück einzuführen und auch Hintergründe zu erläutern.

Die Mitwirkenden

Die Hauptrollen werden zur Sicherheit doppelt besetzt. So sind es jedes Mal über 250 Mitwirkende, die sich erfahrungsgemäß wie folgt zusammensetzen: ca. 20 Darsteller, 20 Gesangsolisten (10 Rollen in Doppelbesetzung), 35 Tänzer, 50 Chorsänger, 72 Musiker (60 im Sinfonieorchester, 2 Harfen, 5 Perkussionisten, 5 Bandmusiker), 18 Personen im Leitungsteam, 5 Bühnenbildner, 15 Kostümschneider, 20 Saal- und Bühnenhelfer. Bei den 18 Personen im Leitungsteam handelt es sich um ausgebildete Fachkräfte. Sie zeichnen sich verantwortlich für: Text, Komposition, Regie (2 Personen), Regieassistenz, musikalische Leitung, musikalische Assistenz, Tanz/Choreographie (2 Personen), Kostüm, Bühnenbild, Maske, Video, Licht, Ton, Printprodukte, Organisation, Management

Die Idee für das Jahr 2020: VAN BEETHOVEN – Die PopOper

Nun möchte die Musik- und Kunstschule im Jahr 2020 zum Beethoven-Jahr eine PopOper für und um diese außergewöhnliche Person produzieren. Die Geschichte basiert auf dem Roman von Felix Huch, der 1958 im Bertelsmann Lesering erschienen ist, beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod des Musikers. Die Musik besteht aus Bearbeitungen von Beethoven Sonaten und Sinfonien. Es werden Gesangssolisten mit Sinfonieorchester, Chor und weiteren Instrumenten gemeinsam musizieren, wobei ganz absichtlich keine originale Aufführung oder authentische Werksinterpretation angestrebt wird, sondern es soll eine unterhaltende Geschichte mit einer ebenso unterhaltenden Musik für ein breites Publikum entstehenden (ähnlich wie der Film Amadeus). In diesem Sinne wird auch der Tanzstil im Bereich Hip-Hop oder gar Breakdance angesiedelt sein.